Entwicklung eines Tornados

Tornados entstehen aus enorm starken Gewittern, und die gibt es gelegentlich auch bei uns im Hochsommer. Twister können somit überall auf der Welt entstehen, in den USA laufen sie aber zur Hochform auf: Dort gibt es die kräftigsten Gewitter beim Zusammenprall von feuchtheißer Luft aus dem Golf von Mexiko mit Kaltluft aus Nordwesten. Hier muß man das ganze Jahr mit Ihnen rechnen, besonders aber im Frühjahr und Sommer. Jährlich toben ungefähr 1000 Tornados in den USA.
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An der Basis so einer Gewitterwolke bildet sich zunächst ein großer rotierender Wolkenring aus, die "wall cloud". Daraus wächst dann ein kleiner Rüssel, der sich bis zum Erdboden vortastet.

Warum ist die Tornado-Vorhersage so schwierig? Nun, wenn ein Twister vom Radargerät erfaßt wird, ist es schon zu spät. Man versucht deshalb, schon vor seiner Geburt die Gewitterwolke mit dem Radar zu scannen. Zeigt sich eine rotierende Luftbewegung, könnte daraus ein Tornado entstehen - muß aber nicht.

Schwächere Tornados gibt es öfter als man denkt: Sie heißen "Landspout"

Ein entfernter Verwandter des Tornado ist der "Staubteufel" oder Dustdevil

Luftzirkulationen im Tornado MPEG (962 KB)
Die Stadien eines Tornados Quicktime